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Zum Vorstand wurde 1920 Georg Kopp gewählt; 16 Mitglieder traten dem “Oberpfälzer Schützenbund” bei. 1921 beteiligeten sich die Schützengesellschaft erfolgreich an Preisschießen in Sulzbach, Haselmühl und Bruck.
Wegen der “kolossalen Geldentwertung” betrug 1923 die Aufnahmegebühr 3000 Mark und der Monatliche Beitrag ab Juli 800 Mark. 1924 betrugen die Einnahmen bei 47 Mitgliedern 3.528.550 Mark. Posthalter Hans Lehner wurde Vorstand und Georg Kopp Ehrenschütze. Schützenfeste in Ursensollen, Lockenricht, Fromberg und das Oktoberfestschießen in München wurden von zahlreichen Mitgliedern besucht. Ende des Jahres hatte die Schützengesellschaft 61 Mitglieder.
Am 04.08.-12.08.1925 fand das Gauschießen in Neukirchen und am 29.08.1925 das erste Königsschießen statt. Malermeister Christof Klein wurde Schützenkönig und trug stolz die neu erworbene Schützenkönigskette.
Als Bestand werden aufgezählt: zwei Zimmerstutzen und eine Teilermaschiene.
1926 wurden Georg Hörling und 1927 Wilhelm Grünwald, Schützenkönig. Am 08.11.1928 wurde zum erstenmal eine Dame Mitglied, dies war Frl. Irma Fuchs. Schützenkönig wurde Paul Reu.
1929 übernahm Felix Fuchs die Vorstandschaft. Schützenkönig wurde Heinrich Kohl.
1930 wurde zum Preis von 700 Mark bei der Taubstummenanstalt Michelfeld eine Fahne bereitgestellt. Auf Seidenstoff zeigt die eine Seite handgestickt das Hubertusbild in Tannenumrahmung mit dem Schützenspruch:
“Ein scharfes Aug, eine sichere Hand, ein treues Herz für`s Vaterland”.
auf der anderen Seite ist auf der Mitte eine Scheibe mit gekreuztem Gewehr eine Eichenlaubumrahmung und die Jahreszahlen 1912 bis 1931 zu sehen. Die Patenschaft für die Fahnenweihe übernahm der “Gesang- und Schützenverein Amphora” aus Sulzbach.
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